Shanghai, 27.10.2005 - Long time no see
Drei Monate und viele Beschwerde-Emails später haben wir endlich eine Lösung gefunden. Aufgrund der zeitlichen Überlastung des Webmasters übernimmt dessen Ehefrau zumindest vorübergehend die Homepagebetreuung, ihr müßt im Gegenzug die qualitativen Einbußen akzeptieren. Es bleibt zu hoffen, dass Tobi zumindest mittelfristig wieder in der Lage sein wird, dieser augenscheinlich doch recht wichtigen Freizeitbeschäftigung nachzugehen...
20.7.-23.8.05 - Deutschland
Schon neun Tage nach unserer Rückkehr nach Shanghai erscheint mir nichts ferner als der Gedanke, einen ganzen Monat weg von hier gewesen zu sein. Das mag daran liegen, dass wenig Zeit zum Eingewöhnen und Träumen übrig bleibt: Tobi verbringt seit unserer Ankunft seine gesamte Wachzeit mit Arbeiten - Moritz und ich sind also auf uns selbst angewiesen und bemühen uns, die in den letzten Wochen neu erlernten Fähigkeiten im Alltag anzuwenden, wenn auch manchmal in abgewandelter Form. Moritz schmeißt mit großem Engagement das geschnippelte Gemüse in den Topf (oder daneben) und sein Schäufelchen nutzt er, um Spielzeug aus der Kiste zu schaufeln. Der absolute Hit ist und bleibt jedoch das (oje, wie nennt man denn sowas?) Schiebeding mit den bunten Kugeln, das selbst den Küchenbesen auf der Beliebtheitsskala hinter sich läßt. Zurück nach Berlin. Nach Aachen, Remscheid, Kassel, nach Hamburg. Knapp fünf Wochen erscheinen lang, nicht aber, wenn man an so vielen Orten so viele liebe Menschen treffen mag. Für einige blieb keine Zeit, für viele nur sehr wenig, für manche (zum Glück!) recht viel. Gefreut haben wir uns über euch alle. Und damit ich jetzt nicht sentimental werde, kommen nun die Photos. Die sagen schließlich mehr als tausend Worte?!Berlin 24.07.2005 - Ankunft
Berlin, Berlin. Kalt ist es, und in Katinkas Hinterhofwohnung so leise, dass ich nachts gar nicht erst einschlafen kann, dann wieder verwirrt aufwache, als ob ich schon vergessen hätte, wie es ist, so ganz ohne Hintergrundgeräusche. Herrlich, das Frühstück - Vollkornbrot, Brötchen, Croissants, ein Paradies! Moritz verliebt sich letztendlich doch noch, und zwar zum einen in die gigantisch großen Sandspielplätze, zum anderen in Berlins wohl am weitesten verbreitete Stadtbewohnerin: die Taube. In dem einen Jahr Abwesenheit hat sich nicht viel verändert, aber klein erscheint die Hauptstadt plötzlich, familiär. Wie so wenig Menschen auf so viel Fläche leben, der Freiraum wirkt unendlich groß, die Bauweise verschwenderisch. Schön, wir sind zu Hause.






Berlin 28.07.2005 - Umzug




Aachen 06.08.2005 - Heimatbesuch


Remscheid 08.08.2005 - Schwesternbesuch





Kassel 10.08.2005 - Heimatbesuch








Berlin 17.08.2005 - Rückkehr









Hamburg 21.08.2005 - Hansestadt




