Indien, 11.02.2010 Abenteuer Rajasthan
Nun haben wir lang genug gewartet und beschliessen, dass unsere Kinder nun gross genug sind fuer einen richtigen Abenteuer-Urlaub. Ueber die Neujahrsferien fliegen wir in die indische Provinz Rajasthan, nicht weit von Delhi: ein Wuestenstaat, der im Westen an Pakistan grenzt.










Jaipur, 13.02.2010 Pink City
Gleich extrem beeindruckend: Ein riesiges Fort mitten im Nichts in Amber, Tuktuk fahren und Bummeln durch die Altstadt, Papierdrachen kaufen, Schwerter im Museum bestaunen, und nicht zuletzt das Essen auf der Dachterrasse geniessen!























































Ajmer, 15.02.2010
Ein kurzer Stop, den Mia schlafend im Auto verbringt. Sehr arabisch anmutendes Gewusel rund um einen wichtigen Pilgerschrein der Muslime.












Pushkar, 15.02.2010
Eine Perle von Gaestehaus mit nettem Personal, neben dem zwei Tage und Naechte lautstark geheiratet wird, wir mittendrin. Ein Heiliger See, der bald ausgetrocknet ist. Viele viele junge hippe Leute mit Rucksack und viel viel Schmuck. Ausserdem eine Fahrt mit dem Kamelwagen in die nicht weit entfernte (raeumlich aber uebersichtliche) Wueste.




































































Jodhpur, 17.02.2010 Blue City
Enge Strassen, und die Stadt wird erst blau, wenn man sie von oben betrachtet! Ausser einem weiteren grandiosen Fort machen wir eine tolle Fahrt mit einem Pferdewagen und kaufen zwei alte Hocker. Der Mond gewinnt taeglich an Form.



























































Jaisalmer, 19.02.2010 Golden City
Eine fast tausend Jahre alte Burganlage, und unser Hotel liegt mittendrin. Die pakistanische Grenze ist nicht weit, und so ist auch Militaer auf den Strassen unterwegs. An einem Abend reiten wir auf Kamelen der Sonne entgegen, das ist trotz einiger anderer Touristen sehr schoen!






























































Pokaran, 21.02.2010 Hochzeitstag(e)
Der Stop in Pokaran war eigentlich bloss der langen Fahrzeit wegen (Jaisalmer nach Jodhpur plus Flug nach Udaipur) geplant, welch ein Glueck, hier einzukehren! Wir haben tatsaechlich ein Zimmer im Fort, das weiterhin vom Maharaja bewohnt wird, und auf Vorschlag der Maharani gehen wir mit ihrem Sohn im offenen Jeep auf eine Besichtigungstour der etwas anderen Art. Der Reihe nach besucht er mit seinen Gaesten jeweils einen lokalen Toepfer und einen Weber, bevor er uns das (vermeintliche) Ende der Welt zeigt: Salzabbau in einer Landschaft, die ansonsten aber auch nichts hergibt. Er berichtet von seinen Aergernissen, Familien, die frueher das (von ihm gezahlte) Schulgeld missbrauchten, "Da will man ihnen die Schule zahlen, und was machen sie mit dem Geld? Gemuese einkaufen!" Die Trockenheit ist offensichtlich, und es mutet seltsam an, ausgerechnet hier das einzige Schwimmbad der Reise zu nutzen.


































Udaipur, 24.02.2010 Das Venedig Indiens
Nach den vielen Tagen nahe der Wueste wirkt Udaipur auf uns wie eine gruene Oase, auch wenn es hier im Verhaeltnis zu frueheren Jahren gerade ebenfalls wenig Wasser gibt. Wir geniessen unsere Unterkunft, das Mountain Ridge ausserhalb der Stadt, das herrliche Ausblicke in die umliegende Landschaft bietet.






















Kumbalgarh und Ranakpur, 25.02.2010 Kulturtag
Der 36 km lange Wall von Kumbalgarh erinnert an die chinesische Mauer, wir geniessen die grosszuegige Anlage, in der im Gegensatz zum Stadtpalast von Udaipur kaum Touristen unterwegs sind. Der Jain Tempel in Ranakpur besticht zwar weniger durch die Architektur, dafuer aber umso mehr durch die unendliche Vielfalt der Marmorschnitzerei. Moritz und Mia freuen sich insbesondere an den Affen, die uns fast die ganze Fahrt ueber begleiten und am Baum voller Flughunde!

























Udaipur, 26.02.2010 Kindertag
Die Kinder bestimmen das letzte Ziel der Reise: eine von einer US-amerikanischen Familie ins Leben gerufene Tierhilfsstation, die ca. 250 Tiere, in der Hauptsache Hunde, betreut.







